Vorsorge / Früherkennung

Vorsorge / Früherkennung 2017-03-10T12:53:58+00:00

VORSORGE / FRÜHERKENNUNG

Ultraschalluntersuchung des Kleinen Beckens

Bei der Krebsvorsorgeuntersuchung wird eine Tastuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane (Gebärmutter und Eierstöcke) vorgenommen.

Weitaus mehr Informationen über Veränderungen dieser Organe erhält man durch die bildgebende Ultraschallunterschung mit einem Vaginalschallkopf.

Dadurch können auch kleinste Tumoren, Cysten etc. entdeckt werden, die sich dem Tastbefund entziehen – sei es, weil der Leibesumfang der Patientin diesen unsicher macht oder weil die Veränderung (z. B. eine Cyste des Eierstocks) überhaupt nicht tastbar ist.

Insbesondere Cysten in den Eierstöcken können im Frühstadium kaum anders gefunden werden, eine Behandlung erfolgt dann oft später als möglich gewesen wäre.

Die Eierstock-Cyste der älteren Frau ist ggf. gar das einzige Frühsymptom des Eierstock-Krebses und ihr rechtzeitiger Nachweis (lange bevor die Frau etwas spürt) dann lebensrettend!

Kosten der Untersuchung auf Anfrage

Ultraschallunterschung der Brustdrüsen

Die Früherkennung von Neubildungen in der weiblichen Brust wird durch 4 sich ergänzende Untersuchungsmethoden in Kooperation zwischen Frau und Arzt möglich:

  • Selbstuntersuchung der Frau
  • Tastuntersuchung durch den Arzt
  • Mammografie
  • Ultraschalluntersuchung der Brüste

In der weiblichen Brustdrüse können hochauflösende Ultraschallköpfe Tumoren und Cysten von wenigen Milimeter Grösse erfassen – und das ohne jede Strahlenbelastung!

Dadurch wird die Mammografie nicht ersetzt, aber sinnvoll ergänzt, da diese ganz andere Auffälligkeiten (z. B. kleinste Kalkablagerungen) nachweist als die Ultraschalluntersuchung.

Ausserdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, den geweblichen Aufbau Ihrer Brust im Bild erklärt zu bekommen – mancher Sie irritierende Tastbefund erfährt dabei eine beruhigende Erklärung (knotiges Drüsengewebe ist nicht gleich Tumor!).

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Moderne Krebsvorsorge mit dem ThinPrep Pap-Test

Für Ihre Gesundheit: Krebsvorsorge mit dem neuen Abstrichtest

Durch die Einführung des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogrammes für Frauen im Jahre 1971 als „Vorsorge“ – Maßnahme bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses ist diese Erkrankung vom damals 1. Platz auf heute den 10. Platz in der Krebshäufigkeitsskala gesunken.

Regelmäßige Vorsorge schafft Sicherheit: Optimaler Abstrich – Genaue Diagnostik

Der regelmäßige Vorsorgeabstrich ist somit unerläßlich zur Erfassung des Gebärmutter-hals-krebses und seiner Vorstufen. Dies ist umso wichtiger, als Zellveränderungen im Ge-bärmutterhalskanal ohne Symptome oder Schmerzen auftreten können. Dennoch gibt es im-mer noch Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses oder deren Vorstu-fen, die unter Um-ständen erst spät entdeckt werden.

Früherkennung mit dem ThinPrep Pap-Test: Weniger Fehler – Bessere Ergebnisse

Eine Ursache dafür liegt u. a. in der Qualität des Abstriches, die durch im Gebärmutterhalska-nal befindlichen Schleim und abgestoßene Zellen deutlich beeinträchtigt wird.

Dies ist ein natürlicher Zustand und kann durch die herkömmliche Abstrichmethode nicht vermieden werden.

Eine deutlich höhere Qualität des Abstrichs erreichen wir durch die Anwendung eines in den USA entwickelten Abstrichverfahrens, den ThinPrep Pap-Test. Dieser Test vermeidet die oben beschriebenen Qualitätsverluste durch Ausschaltung der, wenn auch natürlichen, aber doch störenden Faktoren. Darüberhinaus kommen durch die spezielle Aufbereitung der Proben auch deutlich mehr Zellen zur Beurteilung.

Die Untersuchung mit dem ThinPrep-Abstrichtest ist für Sie als Patientin nicht unangenehmer als der bisherige konventionelle Test. Lediglich die Abstrichentnahme und die Proben-aufbe-reitung nach der gynäkologischen Untersuchung ist aufwendiger. Eine mögliche minimale Blutung nach dem Abstrich ist zudem von kurzer Dauer. Das Ergebnis liegt 10 – 14 Tage nach der gynäkologischen Untersuchung vor.

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Neuer Immunologischer Stuhltest Darmkrebs-Früherkennung

Die Krebserkrankung im Dick- und Enddarmbereich gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen in Deutschland. Sie ist nach dem Brustkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Der Dickdarmkrebs entwickelt sich in der Regel aus gutartigen Wucherungen des Darms, den sogenannte Polypen. Daneben gelten als Risikofaktoren:

  • Darmträgheit, chron. Verstopfung, Übergewicht
  • Bestimmte chron. Darmerkrankungen
  • Langjähriges Rauchen und Alkoholkonsum
  • Darmkrebserkrankungen bei nahen Verwandten

Bei frühzeitigem Erkennen der Vorstufen könnte eine Karzinomentstehung verhindert werden. Weiterhin sind die Heilungschancen bei Erkennung des Darmkrebses im Frühstadium außerordentlich gut. Ein sehr früh auftretendes Zeichen für eine sich entwickelnde Darmkrebserkrankung sind Blutspuren im Stuhl.

Eine wesentliche Verbesserung der Früherkennung und ein hohes Maß an diagnostischer Sicherheit bietet ein neuer immunologischer Test auf Blut im Stuhl, insbesondere gegenüber der herkömmlichen Methode (Stuhlbrief).

Dieser neue immunologische Stuhltest erfasst direkt menschliches Hämoglobin (=roter Blutfarbstoff) und den sog. Hämoglobin-Haptoglobin-Komplex, in welchem das Hämoglobin vor schnellem Abbau im Darm geschützt wird. Zusammenfassend hat der neue immunologische Stuhltest folgende wesentliche
Vorteile:

  • Er ist hochempfindlich, d. h. er zeigt schon geringste Blutspuren an
  • Eine Diät vor dem Test (keine Vitamin C-haltigen Lebensmittel) muß nicht eingehalten werden
  • Es ist nur noch die Probenentnahme aus einem Stuhlgang nötig
  • Der Test erfasst auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich

Zur Untersuchung benötigen wir nur zwei Proben (= zwei Röhrchen) aus einem Stuhlgang.

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HP-Virentest im Rahmen der Krebsvorsorge Erweiterte Diagnostik bei Problemabstrichen und Risikofällen

Schätzungen gehen davon aus, daß jeder vierte Deutsche Träger eines Papillomavirus ist. Ein einfacher Test gibt Frauen Aufschluss über ein eventuell erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs und damit auch mehr Sicherheit.

  • HPV: Ein Erreger, der Krebs- Vorstufen am Gebärmutterhals hervorrufen kann

HPV (= human Papillomavirus) sind Erreger, die Genitalwarzen verursachen. Von den etwa 130 verschiedenen Virustypen können einige wenige sogenannte „high-risk-HPV-Typen“ eine ausgeprägte Wachstumsstörung der Zellen des Gebärmutterhalses verursachen. In diesem Fall spricht man von einer Krebs- Vorstufe, die früh genug entdeckt auf recht einfachen Wege mit gutem Erfolg behandelt werden kann. Bleiben diese Zellveränderungen aber unentdeckt über längere Zeit bestehen, kann eine Krebserkrankung die Folge sein.

  • HPV: sexuell übertragbar

Schon ein einziger Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person kann ausreichen, um sich selbst zu infizieren. Mit häufig wechselnden Partnern hat das ebenso wenig zu tun wie mit jahrelanger Treue. Viele Menschen wissen gar nicht, daß sie das Virus in sich (und an andere weiter-) tragen. So können z. B. Genitalwarzen auch noch ein Jahr nach der Infektion erstmalig auftreten. Manchmal bleiben Symptome aber auch ganz aus.

  • HP- Virustest: zusätzliche Sicherheit bei der Krebsvorsorge

Mit diesem Test kann im Labor aus einem Abstrich, der bei der Krebsvorsorge entnommen wurde eine HPV Infektion festgestellt werden. Weiterhin kann herausgefunden werden, ob es sich um einen „riskanten“ Virustyp handelt.

Kosten der Untersuchung auf Anfrage

Eine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist nach § 12 Abs. 1 SGB V nicht möglich.

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